Kerala, Malabarküste
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Kerala, südlichster indischer Bundesstaat

Kerala ist der südlichste Bundesstaat Indiens und zugleich auch der tropischste Teil des Landes, weil Kerala von allen indischen Bundesstaaten am nächsten zum Äquator liegt. So braucht man sich eigentlich nicht zu wundern das Kerala stark von der Landwirtschaft geprägt ist.

Bei meiner Reise durch Kerala das von dem tropischen Klima dominiert wird, konnte ich erfahren wie die Einheimischen mit diesem Wetter am besten umgehen. Welchen Gewohnheiten sie nachgehen und wie deren Kultur in Bezug auf das tägliche Leben ausschaut.

Bei einer rasanten Fahrt durch die Berge mit einer alten indischen Eisenbahn mit echten Dampflock nahe Cochin, konnte ich erleben was es heißt über atemberaubende Schluchten auf schmalen Gleißen zu fahren.

Wasserschildkröte in Kerala, Südindien

Vielleicht können wir Ihnen ja mit unseren Reiseberichten von Kerala dabei helfen oder Ihre Wahl erleichtern, welchen indischen Bundesstaat zu welcher Jahreszeit man am besten besuchen kann.


Flächenmäßig erstreckt sich Kerala auf etwa 39.000 Quadratkilometern.

Die Bewohner von Kerala, die hauptsächlich von der Landwirtschaft und dem Meer leben beträgt im Jahr 2008 etwa 30 Millionen.

Wasserschildkröten bekommt man auch im Nationalpark eher seltener zu Gesicht, ich hatte aber Glück gehabt und ließ sie wieder frei.

Bei den Wasserschlangen musste man in Kerala schon vorsichtiger sein, wenn man mal eine, wie auf einem unserer Bilder gezeigt, entdeckt. Da habe ich lieber etwas Abstand von der Wasserschlange gehalten, man weiß ja nie.

Indische Teepflückerinnen in Kerala, Südindien

In den Bergen leben die Menschen von den Tee Plantagen. Weitere Produkte die in Kerala in der Landwirtschaft erzeugt werden sind Zucherrohr, Baumwolle und dem Monsun der das Land zwei mal im Jahr heimsucht, sei Dank der Reis, der in Kerala das wichtigste Grundnahrungsmittel der Bevölkerung ist.



Bei Ihrer Reise durch Kerala werden Sie erstaunt sein, wie grün hier alles ist und prächtig gedeiht.

Ein Nachteil für eine Reise in den tropischen teil von Indien ist, wo viel Wasser und Wärme herrscht, sind auch Moskitos. Nehmen Sie sich deshalb von zuhause ein Moskitonetz mit auf Ihre Reise nach Kerala, weil in den Hotels oft keine Netzte vorhanden oder beschädigt (Löcher) sind.


Kerala Geschichte

Die Bewohner von Kerala wurden wie überall in Indien von den Kulturen anderer Völker entscheident mitgeprägt. Bevor Indien und somit auch Kerala unabhängig wurde, war Kerala bis anfangs des 18. Jahrhunderts von den Engländern regiert.

Schmetterlinge in Südindien, Kerala

Anfangs teilten die Engländer ihre Macht in Kerala noch mit einem Sultan, nach einem Krieg herrschten sie dann aber alleine über den südlichsten indischen Bundesstaat mit Malayischem Einfluss.

Den ersten Kontakt mit den berühmtesten Seefahrern aus dem fernen Europa und der iberischen Halbinsel, verdankt Kerala die Religion die dort heute vorherrscht.

Im 15. Jahrhundert kamen die Portugiesen auf der Suche nach dem Gold des Südens und fanden dies auch in Form von den Gewürzen, denen die größten Hafenstädte in Europa ihren Reichtum verdankt. Der berühmteste Seefahrer, der zuerst nach Indien und Kerala gekommen ist, war der berühmte Vasco da Gama. Vor der Zeit der Kolonialisierung von Kerala durch die Portugiesen und den Niederlanden war die Geschichte von Kerala von den Riten des Hinduismus und Götterglauben des Bhaktikults geprägt.

Kriege in Kerala waren zu der Zeit, als die Herrschaft der ersten Machthaber Keralas gewechselt hatte im 11. Jahrhundert ein weiterer Bestandteil des Lebens der Menschen in Kerala. In der Zeitrechnung wo die Römer über den gesamten Mittelmeerraum geherrscht haben, soll Kerala schon Handel mit der Weltmacht der Antike betrieben haben.

So schöne Tierbilder aus Südindien, wie ich Sie hier zeigen kann, sind auch heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Heute muss man eher Glück haben auf wilde Tiere treffen zu dürfen.

Indische Fischer in Kerala, Südindien

Urlaub auf den Backwaters in Kerala

Mit seiner Nähe zum Äquator und dem zweimaligen großen Regen im Jahr, ist Kerala sehr tropisch, üppig bewachsen und prächtig grün.

Am besten bewundert man die Flora von Kerala von einem romantischen alten Hausboot von den Kanälen der Backwaters aus, wenn man was vom Leben der Menschen nahe der Küste erfahren möchte.

Die Hausboote, die man für eine fahrt auf den Backwaters mieten kann, sind zum Teil sehr luxuriös eingerichtet.

Besonders das gebogene Dach aus geflochtenen Schilfmatten der Hausboote vermittelt den Eindruck an ein einmaliges Erlebniss, vor dem Hintergrund der indischen Kultur aus Kerala der ganz besonderen Art.

Wenn man nur zu zweit nach Kerala kommt und ein Hausboot für einen romantischen Traumurlaub mieten möchte, kann man sich mit anderen Reisenden zusammentun, die man immer wieder in den Travellertreffs in Kerala antrifft.

Die Attraktion einer Fahrt auf den Kanälen der Backwaters in Kerala ist zweifellos wenn man durch die kleinen Dörfer der Einheimischen kommt.

Fischer in Südindien an der Malarbarküste

Kerala Sehenswürdigkeiten

Die Sehenswürdigkeiten in Kerala, die man außer, den Backwaters noch besuchen kann, ist eine Eisenbahnfahrt in dem naheliegenden indischen Bundesstaat Tamil Nadu. Für Fans alter historischer Eisenbahnen unbedingt ein muß.

Indischer Bananenverkäufer

Für andere, die etwas mehr von Indien bei Ihrem Urlaub sehen wollen ein weiterer Hot Spot einer Reise durch unvergessliche Landschaften.

Von Cochin aus in Richtung Osten gelangen Sie zur indischen Eisenbahn Romantik mit der Nigril Blue Mountain Railway nahe Kerala, die unter Kennern einfach Ooty Bahn genannt wird. Die Fahrt mit der alten indischen Zahnradbahn vorbei an den Teeplantagen lässt erahnen in welchem Verhältnis die Menschen seit je her mit dieser Landschaft und der Natur in Kerala umgehen.

Die Streckenführung dieser indischen Zahradbahn mit seinen kleinen blau angemalten Waggons führt spektakulär über ein paar Dutzend Brücken und Tunnels. Die Steigungen die diese alte Bahn der Plantagenbesitzer von Kerala dabei bewältigt, ist atemberaubend. Die Fahrt mit der berühmten Ootybahn ist heute nur ein Freizeitvergnügen, weil die Fahrt von Mettuplayam nach Udhagamandalam, etwa 50 Kilometer bis zu fünft Stunden dauern kann.

Der Zug fährt nur sehr langsam, weil die Zahnräder fest in die Gleise greifen. Die gleiche Entfernung wird heute mit dem indischen Bus in etwa anderthalb Stunden absolviert. Wenn man sich bei seinem Besuch in Kerala mehr für die Strände begesitert muß man an den berühmten Strand von Kollam gehen und das Leben und Treiben der Partyszene von Kerala genießen.

Tee Plantagen und Peryar Wildlife Sanctuary:

Die größten Tee- Plantagen von Kerala findet man in den Bergen, nahe Kumily wo sich auch das Peryar Wildlife Sanctuary befindet.

Wasserschlange

Dieses Tierschutzgebiet in Kerala kann man besuchen, jedoch ist es kaum möglich Tiere wie Tiger oder Leoparden zu sehen, da der Park von sehr vielen Touristen besucht wird und diese Tiere sich dadurch gestört fühlen.

Elefanten, Büffel oder Mungos sind hier eher anzutreffen, weil die indischen Elefanten zumeist gezähmt sind und als Arbeitstiere ihr Dasein müssen.

Palast

Wie der Name Kardamon Hill schon sagt, befindet sich in Kerala ein größes Gewürzanbaugebiet in Indien. Noch immer werden die indischen Gewürze hier neben Gummi und Kaffee angebaut und weltweit vertrieben.

Wenn man durch Kerala reist, kommt man häufig an großen Villen vorbei, deren Besitzer aber nicht vom Gewürzhandel reich geworden sind sondern weil sie ins Ausland abgewandert und ihr Geld nachhause zu den Familien senden sollen.

Paläste und Tempel sieht man in Kerala auch einige die auf die Herrschaft der alten Dynastien hindeuten.

Will man jedoch Paläste der Sultane und Rajas von Indien besuchen ist man im Norden des Landes besser aufgehoben.

Kochi (Cochin):

Von den Touristen am meisten besucht wird die Stadt Kochi (Cochin), die alte Hafenstadt mit seinem schönen Strand und den malerischen Gässchen der Altstadt.

Die meisten Bewohner Keralas sind christlichen Glaubens.