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Enfield Tour durch Indien

Diese Seite beschreibt eine Motorrad Rundreise durch Indien von einem Deutschen, der sich diesen Traum den viele träumen verwirklicht hat. Sehen Sie auf unseren Bildern, die die Rundreise mit einem Motorrad durch Indien beschreibt zusammen mit interressanten und nützlichen Tipps als Reiseberichte verfasst, wie so eine Fahrt durch Indien aussehen kann. Diese Reise mit einem Enfield Bullet Motorrad durch Indien zeigt, das man sich einfach nur trauen muß um so ein Abenteuer zu erleben. Trotzdem empfiehlt es sich vor so einem Vorhaben mit einem Krad durch Indien zu fahren bei seinen Motorradreise - Planungen mit jemandem zu reden, der so eine Reise schon mal gemacht hat oder man informiert sich vorher im Web, so wie auf unserem Reiseportal über Indien.

Indien
Sport

Royal Enfield Werkstätte gibt es in Indien nicht selten. An jeder Ecke wird an den Maschinen geschraubt und gebosselt. Die Werstätten in Indien sind meist offen gehalten und deshalb auch leicht einsehbar. Die Reparatur einer Enfield ist in Indien überhaupt kein Problem und zudem nicht teuer. In einem Reisebericht von einer Enfield Reperatur in Indien anhand eigener Erfahrungen, sehen Sie eine Enfield Bullet Werkstatt in Arambol, die an der Hauptstraße liegt , die zum Arambol Beach führt. Viele Royal Enfield Motorradfahrer bringen ihre Maschinen nach Mapusa zum reparieren. Leider habe ich nur die Telefon-Nr. der Enfield-Werkstatt in Mapusa, es soll sich aber dabei um eine Special Werkstatt für Royal-Enfields Motorräder in Indien handeln. Die Telefon-Nummer der Enfield-Werkstatt in Mapusa lautet:Handy-Nr. 9822162080

Ganz oben auf dem Foto sehen Sie einen Royal Enfield Fahrer der sich diese 350 ccm Royal Enfield im Januar 2007, in Anjuna für 750 € gekauft hat.


Meine Enfield Bullet in Indien



Meine Enfield Bullet in Indien

Oben auf dem Bild sehen Sie meine Royal Enfield Bullet, die ich mir für meine erste Motorradreise durch Indien gekauft habe. Im Moment steht die Maschine in Pune und wartet darauf bis ich vorraussichtlich im August oder September 2008 nach Indien zurück komme, um meine Motorradrundreise durch Indien vortzusetzen. Der Reisebericht und die Bilder der Rundreise mit meiner Enfield durch Indien zeigen wir Ihnen heute am 23. Juli 2008 exklusiv, angefangen mit dem Bild von meinen Motorrad. Weitere Bilder meiner Reise weiter unten.

Die erforderliche Reparatur kostete nicht viel Geld (Preis und Leistung). Er fährt mit dem Motorrad von Goa bis nach Delhi, stellt die Maschine dort in ein Depot, um im nächsten Jahr mit diesem Teil die nächste Tour zu machen. Hören und sehen sie demnächst hier mehr dazu.


Indien Enfield Bullet Reiseberichte

Die Reiseberichte der Indien Enfield Bullet Rundreise sind so geschrieben, das sie die einzelnen Etappen meiner Fahrt beschreiben. Hier der neue Reisebericht über die Fahrt mit der Enfield durch Indien im Jahr 2007


Strand in Goa, abends vor meiner Motorradreise durch Indien

Abends vor meiner Motorradreise durch Indien

Das Bild oben zeigt den Strand in Goa, wo ich abends vor meiner Rundreise mit der Enfield durch Indien bis ins Himalayagebirge noch gesessen habe und mich von meinen Freunden bei einem Chai und Fingerfood mit Pickels (Gewürze) verabschiedet habe.

Reisebericht Indien Motorradreise 2007

Der Reisebericht mit meiner gebraucht in Indien gekauften Enfield beschreibt meine Rundreise mit dem Bike durch Nordindien, welche Erfahrungen ich dabei machen konnte, wieviel man für ein Hotel in Nordindien bezahlt, was die Fahrt mit der indischen Eisenbahn kostet, wie lange die Fahrten als Etappen durch Indien mit dem Motorrad oder der Eisenbahn gedauert hat und was ich dabei erlebt habe mit Tipps, die Sie vieleicht selbst bei Ihrer Planung, eine eigene Reise mit einem Motorrad durch Indien zu machen gut gebrauchen können. Die Karte unten zeigt die Strecke, die ich in Indien zusammen mit meiner Enfield durchfahren bin.

Sternbild Shivaratri in Indien

Indien Sternbild Shivaratri, Sternenkonstellation

Das Bild oben zeigt eine Sternenkonstellation in Indien, die nur einmal im Jahr zu sehen ist. Dieses Sternbild wo der Mond eine liegende Sichel im Nachthimmel abbildet und ein Stern, der links oben zu sehen ist bei den Hindus in Indien Parvati heißt, wird Shivaratri genannt. Dieses Sternbild stellt den indischen Gott Shiva dar. Genauso wird in Indien Shivaratri oder auch Mahashivaratri als großer heiliger Tag der Hindus gefeiert. Somit hat meine Reise mit meiner Enfield Bullet durch Indien unter einem Guten Stern gestanden. Wann die Sternenkonstellation Shivaratri in Indien zu sehen ist, kann ich Ihnen deshalb gut sagen, weil meine Reise mit dem Motorrad durch Indien ende März begonnen hatte und dann auch das Sternenbild zu sehen war.

Karte meiner Motorradreise mit Route durch Indien

Auf meiner Karte von Indien können Sie anhand der gelb eingezeichneten Line verfolgen, wie meine Reiseroute mit der Enfield durch Indien verlaufen ist. Die gestrichelte gelbe Linie von Jaipur nach Pune zeigt die Strecke der Rückreise zum Ausgangspunkt. Die Stationen meiner Rundreise mit dem Bike durch Nordindein waren im einzelnen, von Goa nach Kolhapur, von Kolhapur nach Nasik, von Nasik nach Varanasi, von Varanasi nach Kanpur, von Kanpur nach Lucknow, von Lucknow nach Bareilly, von Barreilly nach Almora, von Almora über das Nainital zurück nach Bareilly, von Bareilly nach Delhi, von Delhi nach Jaipur und von Jaipur zurück nach Pune.


Karte Motorradreise-Route durch Indien

Motorradreise Indien, von Goa nach Pune

Anfangs des Jahres, im März 2008 begann ich meine Fahrt mit dem Motorrad durch Indien. Die erste Etappe ging von Arambol in Pernem, Goa über die Nationalstraße NH 17 nach Kolhapur. Um 11 Uhr morgens bin ich aus Arambol in Richtung Kolhapur aufgebrochen und habe die indische Stadt, die unterhalb von Bombay liegt gegen 19.30 Uhr erreicht. Die Straßenverhältnisse der Strecke, von Goa nach Pune, die etwa 200 Km lang ist, ist teils in einem schlechten Zustand. Etwa 100 Kilometer davon sind Asphalt und die andere Hälfte der Strecke Goa Pune, Piste. Ein Teil der Straße befindet sich gerade im Bau, stellenweise liegen reisige Steinbrocken auf der Straße. Die Fahrt mit meiner alten Enfield von Goa nach Pune führte vorbei an Wälder, es kann durchaus auch mal sein das ich mich verfahren hatte. Auf der Fahrt von Goa nach Pune sind viele LKW´s Fahrradfahrer, Busse und Autos aber kaum Motorräder unterwegs.


Bergkette etwa 150 Km vor Pune, Indien

Indien, unterwegs mit meiner Enfield Bullet von Goa nach Pune

Das Bild oben zeigt eine Bergkette in Indien, die ich bei meiner Reise mit dem Bike etwa 150 Kilometer vor Pune gesehen habe. Kurz vor Kolhapur geht die Straße in einen gut ausgebauten Highway über, der Nationalstraße N4 folgte ich noch 20 Kilometer bis nach Kolhapur. In Kolhapur angekommen habe ich 30 Minuten gebraucht um ein für mich geeignetes Hotel zu finden. In Kolhapur habe ich dann in einer kleinen Seitenstraße ein Schild gesehen wo Hotel drauf stand, dort bekam ich ein Zimmer mit langgezogener Terrasse und einer Gemeinschaftsdusche und Toilette im Flur. Eine Übernachtung. Der Preis für das Zimmer betrug 11 Euro ohne Verpflegung. Abends bin ich ein Thali essen gegangen, es hat 60 Rupis gekostet inklusive 2 Chai, alles war gut. Am nächsten Morgen um 7 Uhr bin ich dann weiter in Richtung Naigaon auf dem Nationalen Highway NH4 gefahren und bin dann irgendwie, weil die Straße auf einmal mit Betonpfosten versperrt war und es nur noch eine einzige Möglichkeit war auf eine Straße einzubiegen gab, auf deren einen Seite auch ein Steinbrocken als Absperrung lag, auf dieser Strecke war nur ich unterwegs, sonst keiner.

Indisches Om am Berghang, Symbol des Ursprungs aller Dinge, bei den Hindus

Das Bild oben zeigt ein Om, das bei den Hindus in Indien das Zeichen ist das bei deren Meditation gebraucht wird. Das hinduistische Om wird als stellt den Ursprung aller Dinge in Indien dar. Weil mir das Om bei meiner Enfield Bullet Tour am Berghang gut gefallen hat, mußte ich es sofort auf meine Kamera bannen. Das Om sah ich auf dem Weg von Pune nach Nasik. Diese Strecke führte mich dann nach etwa 500 Meter auf die best ausgebaute Straße, die ich in Indien bis jetzt gefahren bin. Und das war der internationale Highway nur für Busse und Personenwagen zugelassen. Etwa 60 Kilometer vor Pune kam ich an eine Mautstation, beim überqueren der Mautstation ging die Sirene los. Grelles heulen, nach 40 Meter Weiterfahrt habe ich bemerkt, das mir ein Inder hinterher läuft und ich hielt vorsichtshalber mal an. Nachdem ich den Inder gefragt habe was er von mir will, sagte er, das ich auf dem internationalen Highway nicht fahren darf und sofort umkehren müsse, sonst würde er die indische Highway-Police holen. Der uniformierte Inder von der Mautstation erklärte mir, wie ich auf den nationalen Highway zurück gelangen kann. So mußte ich dann etwa 6 Kilometer auf einer Schotterpiste meine alte Enfield durchquälen. Viele kleine indische Dörfer und viel Natur in Form von schönen Landschaften, Bäume, und Berge bekam ich da unterwegs zu sehen. Etwa 40 Kilometer vor Pune mußte meine Enfield einen 700 Meter hohen Berg erklimmen der nicht bewaldet war, auf der Straße lagen Steine, so angeordnet, das ich im Slalom fahren mußte. Auf der anderen Seite steil Bergab, Serpentinen, eine normale indische Straße mit ab und an Schotter dabei. Für die Strecke von Kolhapur nach Pune, die 240 Kilometer lang ist habe ich insgesamt mit meiner Enfield 5 Stunden benötigt. Um die Mittagszeit bin ich dann endlich in Pune angekommen, zuerst habe ich einen Ashram besucht. Dann nach 3 Wochen kam ich zu dem Entschluß meine Reise durch Indien mit meinem Bike fotzusetzen.

Motorradfahrer Tipp für Indien!!! In Indien gibt es oft Verkehrskontrollen, wo sogar die indische Polizei manchmal aus anderen indischen Bundesstaaten nach Goa kommen um Geldstrafen zu verteilen. Bei den Polizeikontrollen in die man, wenn man in Indien mit dem Motorrad unterwegs ist, kommen kann, findet die Polizei immer irgendeinen Grund abkassieren zu können. Weil ich diesbezüglich in Goa schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht hatte und es mich teuer zu stehen kam, wollte ich mich bei der nächsten indischen Verkehrskontrolle nicht abzocken lassen, sagte ich zu mir selbst im Gedanken. Damals hatte ich umgerechnet etwa 30 Euro Strafe zahlen müssen. So geschah es, das ich bei meiner Fahrt mit der Enfield in Indien, kurz vor Kolhapur am Straßenrand plötzlich ein Fahrzeug stehen sah was mir komisch vorkam, als ich näher hingekommen bin, sah ich das davor ein indisches Polizeiauto stand. Also drosselte ich etwas meine Enfield und fuhr etwas langsamer, etwa 40 Stundenkilometer. Als ich fast auf der Höhe des indischen Polizeifahrzeuges war, sprang plötzlich ein indischer Polizist auf die Straße und breitete seine Arme weit aus, dies sollte wohl bedeuten das ich anhalten soll. Weil der indische Polizist mitten auf der Straße stand, rechts und links von ihm noch etwa 2,5 Meter Platz war, beschloss ich kurzerhand, im Gedanken an die letzte Abzocke an dem Polizist links vorbeizufahren und nicht anzuhalten. Das machte ich dann auch so, ich hielt bei der indischen Polizeikontrolle einfach nicht an machte noch etwas langsamer, umfuhr den indischen Polizisten,der auf der Straße stand, drehte meinen Kopf nach hinten und schrie, "No Time" und gab Gas. Im Rückspiegel sah ich dann wie der indische Polizist seine ausgebreiteten Arme schnell nach unten nahm was für mich in der Gestik von ihm so aussah als wollte der indische Polizist sagen, so ein Mist, wieder nichts verdient. Meist ist die indische Polizei bei einer solchen Aktion, wo sich ein Tourist nicht kontrollieren lassen will, einfach überfordert und über die Frechheit so erstaunt, das sie nicht Wissen wie sie auf ein solches Verhalten reagieren sollen. Ich will aber hier niemanden auffordern es mir gleich zu tun, manchmal haben Polizisten in Indien bei den Verkehrskontrollen auch Schusswaffen dabei, es soll auch schon vorgekommen sein das sie davon gebrauch gemacht haben, habe ich gehört.

Motorradreise Indien, von Pune nach Nasik

Die Reise führte mich zunächst nach Nasik, das etwa 190 Kilometer weiter in nördlicher Richtung liegt. Die Motorradreise führte mich über die NH50, vorbei an dem in die Länge gezogenen indischen Ort Khed über Manchar nach Sangammer, einer größeren indischen Stadt, Sinnar und letztendlich Nasik. Die Fahrt von Pune nach Nasik dauerte ziemlich lange, in Pune bin ich um 10 Uhr losgefahren und kam um 17.30 Uhr in Nasik an.


Bergkamm vor Nasik, Indien

Bild von Nasik bei meiner Fahrt mit der Motorradreise durch Indien

Das Bild oben ist bei meiner Fahrt mit meiner Enfield Bullet in Indien kurz vor Nasik aufgenommen, es zeigt einen Bergkamm an dem man vorbei kommt. Es war ein sehr heißer Tag, deshalb wollte ich öfters meiner Maschine und mir eine Pause gönnen. In Nasik habe ich dann 2 Tage in einem indischen Ashram übernachtet und bin ganz normal verpflegt worden. Leider war der Guru, den ich in Nasik im Ashram besuchen wollte nicht zuhause, deshalb hat die dort wohnende Familie für mich bei meinem Aufenthalt gesorgt. Etwa fünf Kilometer außerhalb von Nasik war dieser halb versunkene indische Tempel zu sehen, der unten auf dem Bild gezeigt wird.

Versunkener indischer Tempel, etwas außerhalb von Nasik, Indien

Motorradreise Indien, von Nasik nach Varanasi

Durch einen Freund habe ich erfahren, das es eine gute Idee wäre, wenn ich bei meiner Reise durch Indien mit dem Motorrad, von Nasik aus mit dem Zug weiterfahre. Mein Freund sagte zu mir, das es billiger wär, längere Strecken auf kurze Zeit mit der indischen Eisenbahn fortzusetzen, indem ich mein Bike und mich aufgebe. So beschloss ich die Reise von Nasik nach Varanasi in dem indischen Bundesstaat Uttar Pradesh mit dem Zug fortzusetzen. Die Fahrt mit dem Zug von Nasik nach Varanasi, mit meiner Maschine und mir, hat mich etwa 30 Euro gekostet und hat etwa 48 Stunden gedauert. Mit dem Nightexpress, der in Nasik um 19 Uhr direkt nach Varanasi startet, kommt man somit am übernächsten Tag, abends dort an. In Varanasi angekommen, wollte ich sofort nach meinem Bike sehen, es war aber nicht angekommen. Der Bahnhofsvorsteher in Varanasi sagte mir, daß das Motorrad in Nasik in einen falschen Zug eingeladen worden ist. Erst nach 2 Tagen und vielen Telefonaten, kam meine Enfield in Varanasi am Hauptbahnhof an, unbeschadet. Motorradreisetipp Indien!!! Man sollte beachten, das wenn man seine Enfield in Indien, wenn man sie mit der indischen Eisenbahn transportiert, das der Benzintank leer sein muß, sonst erfolgt der Transport nicht. Daran hatte ich nicht gedacht beziehungsweise es hatte mir niemand gesagt das der Tank leer sein muß wenn ich mein Motorrad mit der indischen Eisenbahn transportieren wolle. Für den Transport meiner Enfield mit der indischen Eisenbahn, kam ein Beamter zu mir, um zu prüfen ob mein Tank leer war. Ich hatte noch ziemlich viel Benzin im Tank meiner Enfield und fragte ihn ob ich es trinken solle und später wieder in meinen Tank zurückpissen soll, auf Englisch, er sagte nichts darauf und lief einfach weg. Wenig später kam der indische Bahnmitarbeiter mit Jutesäcken und Schaumstoffverpackungen zu mir und der Enfield zurück. Ich habe es wirklich nicht eingesehen den Sprit an meiner Enfield für den Transport mit der indischen Eisenbahn abzulassen. Zumal der Tank noch dreiviertel voll war, das Benzin in Indien mittlerweile etwa einen Euro kostet und die Enfield auf hundert Kilometer etwa 2 Liter Sprit verbraucht. Nun bot ich dem indischen Beamten an ihm 200 Rupien zu zahlen, wenn ich mein Benzin an der Maschine nicht abzulassen bräuchte, er nickte nur und das Geschäft war beschlossene Sache. Weil in Varanasi der Straßenverkehr sich durch ein grosses Gassengewirr an den historischen Gebäuden vorbei schlängelt, man ja noch etwas davon sehen möchte, habe ich in Varanasi mein Motorad während meines Aufenthalts, stehen lassen. In den 7 Tagen in Varanasi erlag ich einer Vergiftung, wahrscheinlich vom Leitungswasser oder Essen, weil das Essen in Varanasi echt nicht gut ist. Nach meinen ausgiebigen Besuchen der Gates und täglichen Waschungen im Ganges, beobachten von Leichenverbrennungen und Festen, Besichtigungen der alten Tempel, die bis zu 6000 Jahre alt sind habe ich beschlossen Varanasi wieder in Richtung Nordwesten zu verlassen. Der erste Tempel, der in Varanasi gebaut wurde, ist ein Shivatempel. Varanasi ist auch die erste Stadt, die in Indien gebaut worden ist.

Varanasi Motorradreise

Das Bild unten zeigt den Traum aller Pilger in Indien, die nach Varanasi kommen wollen. Die Wohnhäuser in Varanasi sind direkt bis an die Ghats des Ganges gebaut wie man auf unserem Bild gut erkennen kann.

Varanasi, Indien



Motorradreise Indien, von Varanasi nach Kanpur

Weiterfahrt mit der Enfield durch Indien, von Varanasi über Allahabad der NH2 folgend, nach Kanpur bis Lucknow: In Kanpur hatte ich eine Zwischenstation eingelegt, übnernachtet. Die Preise für die Übernachtungen in Travellerhotels in Kanpur und anderswo in Uttar Pradesh kosten von 8 bis 12 Euro, Dollarhotels teurer. Die Entfernung von Varanasi nach Kanpur ist etwa 200 Kilometer. Wenn man sich an indischen Karten in Bezug auf die Kilometerangabe orientiert, ist es besser gleich mal ein paar Kilometer mehr einzuplanen.

Motorradreise Indien, von Kanpur nach Lucknow

Bei der Fahrt mit dem Bike von Kanpur nach Lucknow auf der NH24, muß man nochmals 100 Kilometer Strecke zurücklegen. In Lucknow habe ich nur übernachtet, um am nächsten Tag in Richtung Almora aufzubrechen. Von Lucknow 220 Kilometer bis nach Bareilly auf der NH74, dort wieder übernachtet und am nächsten Tag auf der NH12 ins 200 Kilometer entfernte Almora aufgebrochen.


Hotel in Lucknow, Indien

Wie mein Hotelzimmer in Lucknow, Uttar Pradesh ausgesehen hat

Wie mein Hotelzimmer in Lucknow im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh bei meiner Reise mit der Enfield ausgesehen hat, sehen Sie auf dem Bild oben. Auf der anderen Seite stand noch ein kleiner Tisch aus Holz mit zwei Stühlen. Nebean im Bad gab es eine Toilette und ein französisches WC. Als Dusche gab es in dem Hotel in Lucknow nur ein Mandi, das heißt man muß sich das Wasser zum Duschen mit einer Kelle selbst über den Kopf schütten. Für die Übernachtung habe ich für dieses Zimmer umgerechnet etwa zwölf Euros hingeblättert.

Motorradreise Indien von Lucknow nach Almora

Die Fahrt nach Almora führt verbei an schönen Feldern Wiesen, Bergen, Wälder und vorbei an kleinen einzelnen Häusern und Tempelgedenkstätten, auf einer atembertaubenden Serpentinenstraße, die für Motorradfahrer ein wahres Eldorado in Indien ist. Von Almora führte mich meine Reise durch das schöne Nainital über die NH 91 Richtung New Delhi, das nichts mehr mit dem richtigen Indien zu tun hat, weil die Einwohner dort westlich orientiert sind und an daheim erinnern. In Delhi kan man schon Zimmer für 10 bis 20 Euro bekommen, wenn man Glück hat. Ich blieb in Delhi nur eine Nacht, am nächsten Tag wollte ich die Millionenstadt Delhi so schnell wie möglich wieder verlassen. Von Delhi führte mich meine vorerst letzte Fahrt mit dem Bike nach Jaipur, der rosaroten Stadt in Indien, Rajasthan dem exotischen Land der Rajputen und der Farbenbracht, die allgegenwärtig ist. Von ganz Indien gibt es nur in Rajasthan die vielen Bunten Saris, die die Inderinnen als Kleidung tragen. Die Fahrt von Neu Delhi nach Jaipur auf der NH 8 entspricht einer Entfernung von circa 220 Kilometern und dauet mit einer alten Enfield mit kleinen Pausen, etwa 7 Stunden.


Ausläufer des Himalaya zwischen Lucknow und Almora

Bild der Enfield Bullet Reise von Lucknow nach Almora

Das Bild oben zeigt die Landschaft, die sich vor mir aufgetan hat als ich von Lucknow nach Almora mit meiner Enfield weiter gefahren bin. In der Mitte von dem Bild das die Ausläufer des Himalaya zeigt sehen Sie das Tal wo ich mit meinem Bike hingemußt habe um nach Almora in Uttaranchal zu gelangen. Langsam aber stetig ging es den Berg hinauf, ich hatte Angst um meine Enfield ob die das überhaupt schaffen kann, doch die Angst war unbegründet.

Almora an einem Berghang in Uttaranchal, Indien

Dass Bild oben zeigt die Stadt Almora in Uttaranchal im Himalaya. In Almora gibt es kleine Gässchen die mit Treppen miteinander verbunden sind. Diese schönen und gemütlichen Gassen in Almora laden zum Sightseeing geradezu ein. Die Häuser in Almora sind zum größten Teil am Berghang gebaut. Auf dem Bild unten sieht man den Affengott Hanuman als Statue. Diese indische Tempelanlage liegt etwa 35 Kilometer vor Almora, die Götterstatuen sind aus Beton gegossen und etwa zwölf bis fünfzehn Meter hoch. Zu den Füßen der Gotterstatuen sieht man die anderen heiligen indischen Tiere.

Statue Affengott Hanuman in Almora Uttaranchal, Indien

Motorradreise Indien Tipp!!! Motoradfahrer in Indien, sollten immer darauf acht geben, das plötzlich ein indischer LKW einen anderen überholt, dabei nehmen die Fahrer keine Rücksicht auf entgegenkommende Motorradfahrer. Manchmal ist mir das selbst so passiert, bei der Rundfahrt mit der Enfield durch Indien. Einmal fuhr ich eine Bergstecke, als plötzlich ein entgegenkommender LKW von einem anderen überholt wurde. Mir blieben nur noch etwa 50 Zentimer Platz auf dem unbefestigten Seitenstreifen auszuweichen. Nur neben dem unbefestigten Seitenstreifen befand sich kein Haus oder Mauer, sondern ein 150 Meter tiefer Abgrund. Deshalb habe ich mir bei meiner Reise mit der Enfield manchmal Steine eingesteckt, die ich dann bei einer solchen Gefahrensituation in Indien den entgegenkommenden LKW´s zuwerfen könne. Dies brauchte ich von da an aber nicht mehr, weil ich nicht mehr in diese Situation kam.




Motorradreise Indien, Fahrt von Jaipur nach Pune

Nach meinen Tagen in Jaipur, wo ich die Sehenswürdigkeiten besucht habe und mich von der Vergiftung, die ich nun schon seit 3 Wochen mit mir herumgeschleppt habe mit Infussionen befreit wurde begann ich die letzte Etappe meiner Rundreise mit dem Motorrad durch Indien von Jaipur nach Pune. Dort stellte ich meine Maschine ab und flog dann nach zweieinhalb weiteren Monaten wieder nach Hause.

Bilder der Reise mit einer Enfield Bullet durch Indien

Die Bilder, die meine Motorradreise durch Indien belegen, sind zurzeit in Bearbeitung, vorraussichtlich werden sie hier ab nächster Woche online zu betrachten sein. Meine erste Reise mit dem Motorrad durch Indien hat an reiner Fahrtzeit mit Übernachtungen etwa 5 - 6 Wochen gedauert, in dieser Zeit habe ich über 4000 Kilometer in Indien zurückgelegt. Bei der meiner nächsten Reise mit dem Motorrad von Nasik nach Varanasi würde ich nicht mehr die indische Eisenbahn nehmen, weil die Fahrt mit dem Motorrad bestimmt schöner ist und auch nicht viel teurer. Meine Enfield steht jetzt in einem Depot in Pune und wartet auf mich bis ich im August 2008 nach Indien zurückkehre um meine Reisen durch Indien mit dem Motorrad fortzusetzen.

Statue Elefantengott Ganesh in Almora Uttaranchal, Indien

Als nächstes Plane ich eine Reise mit dem Motorrad von Pune weiter in den Süden von Indien zu machen. Nach Himachal Pradesh ist dann die nächste Reise die ich noch mit dem Bike in Indien bis nach Gujarat unternehmen will. Der Reisebericht mit dem Motorrad durch Indien 2008, erflogt nach meiner Rückkehr. Bis dahin vertröste ich Sie schon einmal mit einem Reisevideo mit einer Enfield Bullet in Himachal Pradesh als Motorradreise vom Kullu Tal nach Manikaran.



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